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Baader 4.2m Kuppel trotzt schwerstem Tornado Deutschlands mit Windgeschwindigkeiten zwischen 250- bis 300 km/h


Die Ranch Rooisand liegt an der C26 in der Nähe des Gamsbergpasses, etwa auf halber Strecke zwischen der Landeshauptstadt Windhoek und Walvis Bay an der Atlantikküste. Die Rooisand Sternwarte liegt in einer Höhe von über 1.450 Meter über dem Meeresspiegel. Dadurch und durch die wüstennahe Lage zur Namib hat man auf Rooisand extrem klare und absolut dunkle Beobachtungsbedingungen.

Im folgenden einige Impressionen vom Aufbau der Kuppel und des Teleskops auf Rooisand. Rooisand Observatory wird seit Juni 2005 auch vermietet. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Dienstag, den 28.11.04:

Anreise des Baader Teams auf Rooisand. Die Unterkonstruktion und der Treppenturm für die 3.2m Kuppel waren durch den Farmbesitzer und dessen Architekt bereits realisiert und fertiggestellt.


Durch Anklicken des Vorschaubildes können Sie jeweils eine größere Bildversion laden. Zurück zu dieser Seite über Ihren Broswer.
Dienstag, den 28.11.04:

Die Vorarbeiten werden inspiziert. Der Unterbau mit angeschlossenem Treppenturm sind stabil und über meherer Fundamente tief gegründet.
Die Instrumentenplattform steht - völlig getrennt vom Turm - auf vier massiven, konisch zulaufenden Stahlsäulen, die innen mit hochfrenquenzverdichtetem Beton gefüllt sind.

Durch die ca. 8 Meter hohe Kuppelmontage befinden sich die Teleskope schon über den bodennahen Luftschichten, was sich günstig auf die Seeingbedingungen auswirkt.
Mittwoch, den 29.11.04:

Alle Teile der Kuppel, der Instrumente und des Zubehörs waren bereits per Container angeliefert und ausgepackt.

Die Kuppelteile werden zur Monatge vorbereitet.
Das Baader Team bekommt Verstärkung durch zwei Farmmitarbeiter.

Während unten der Laufring für die Kuppelsegmente montiert wird, werden oben auf dem Turm Basisring, Laufrollen und die seitlichen Führungsrollen aufgebaut.
Mittwoch mittag:

die ersten beiden Segmente und das Rückteil sind montiert
Mittwoch, kurz vor Sonnenuntergang :

die Hälfte der Kuppel ist montiert. Blick von der Palttform des Treppenturms auf das zur Sternwarte gehörende Gästehaus.
Donnerstag, den 30.11.04, mittags:

Die beiden vorderen Kuppelsegmente und der Torschieber sind montiert. Der Antrieb des Torschieber und die Torklappe werden montiert.

Mittagstemperaturen im Schatten um die 40 Grad Celsius, Bodentemperatur um die 75 Grad Celsius!
Donnerstag abend:

die Kuppel ist komplett montiert, die Kranhaken sind eingebaut. Auf dem Unterbau ist alles für die Kuppelmontage vorbereitet.
Freitag, der 31.11.04:
das Hochheben der Kuppel geschah zusammen mit einer lokalen Firma. Der Kran war auf einem - mindesten 30 Jahre alten - Magirus Deuz montiert. Nach Aussage des Fahrers und Kranführers - Dusty - sollte die Kapazität ausreichend sein, um die Kuppel in die erforderliche Höhe zu heben und auf den Laufrollen abzusetzen.

"Alles wird gut", meinte Dusty
Freitag, der 31.11.04, gegen 10h30:

So einfach war es dann doch nicht, die Torklappe mußte wieder demontiert werden und der Ausleger des Krans bog sich beängstigend durch und die LAufrollen hätten keine 10cm höher liegen dürfen ...

aber gegen 11 Uhr stand die Kuppel oben. Dusty grinste und meinte "alles gut".
Samstag, der 1.12.04:

Die schwere Stahlsäule für die Montierungsaufnahme wird aufgestellt und grob ausgerichtet. In der Nacht wird sie anhand von Referenzsternen grob im Azimut in Südrichtung positioniert und anschließend mit Schwerlastdübeln im Fundament verankert.
Sonntag, der 2.12.04:

Die GTO 1200 von Astro Physics wird stückweise montiert, zuerst die Polachse ...
... dann die Deklinationsachse und die Gegengewichtsstange und zum Schluss ...
... die Instrumentenmontageplatte.

Die Nacht von Sonntag auf Montag, den 3.12.04:

die Polachse wird über das integrierte Polsucherfernrohr bis auf einige Bogenminuten genau in Azimut und Polhöhe ausgerichtet.
Dienstag, den 4.12.04:

die Teleskope werden montiert. Es sind ein - auf optische Qualität selektiertes - Celestron 14, ein Zeiss 150 mm APQ und ein Zeiss AS 80/840mm.

Die Kombination wird in allen Lagen ins Gleichgewicht gebracht. Mit Hilfe des Planeten Venus werden am Taghimmel alle drei Teleskope parallel zueinander ausgerichtet.
Dienstag abend:

alles ist fertig und wir warten ...
... auf den Sonnenuntergang und ...
die Dämmerung.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 5.12.04. haben wir "FirstLight".

Das Sternbild Orion passiert fast den Zenit. Angenehme Nachttemperaturen von über 20 Grad erwarten uns.
FirstLight im Zeiss APQ.

5 Einzelbilder, je 30 Sekunden belichtet, wurden addiert. Aufgenommen mit einer Canon 300d bei 400 ASA. Keine Dunkelbildkorrektur, keine Flatfieldbilder und keine Nachführkontrolle.
Mittwoch abend, 21:00 Uhr:
nach erfolgreichem Aufbau, Rückflug nach Deutschland.
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