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Dienstag, den 28.11.04:
Anreise des Baader Teams auf
Rooisand. Die Unterkonstruktion und der Treppenturm für die 3.2m Kuppel
waren durch den Farmbesitzer und dessen Architekt bereits realisiert und
fertiggestellt.
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Dienstag, den 28.11.04:
Die Vorarbeiten werden
inspiziert. Der Unterbau mit angeschlossenem Treppenturm sind stabil und
über meherer Fundamente tief gegründet. |
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Die Instrumentenplattform steht - völlig getrennt vom Turm - auf
vier massiven, konisch zulaufenden Stahlsäulen, die innen mit
hochfrenquenzverdichtetem Beton gefüllt sind.
Durch die ca. 8 Meter
hohe Kuppelmontage befinden sich die Teleskope schon über den bodennahen
Luftschichten, was sich günstig auf die Seeingbedingungen
auswirkt. |
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Mittwoch, den 29.11.04:
Alle Teile der Kuppel, der
Instrumente und des Zubehörs waren bereits per Container angeliefert und
ausgepackt.
Die Kuppelteile werden zur Monatge vorbereitet. |
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Das Baader Team bekommt Verstärkung durch zwei
Farmmitarbeiter.
Während unten der Laufring für die
Kuppelsegmente montiert wird, werden oben auf dem Turm Basisring, Laufrollen
und die seitlichen Führungsrollen aufgebaut. |
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Mittwoch mittag:
die ersten beiden Segmente und das
Rückteil sind montiert |
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Mittwoch, kurz vor Sonnenuntergang :
die Hälfte
der Kuppel ist montiert. Blick von der Palttform des Treppenturms auf das zur
Sternwarte gehörende Gästehaus. |
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Donnerstag, den 30.11.04, mittags:
Die beiden vorderen
Kuppelsegmente und der Torschieber sind montiert. Der Antrieb des Torschieber
und die Torklappe werden montiert.
Mittagstemperaturen im Schatten um
die 40 Grad Celsius, Bodentemperatur um die 75 Grad Celsius! |
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Donnerstag abend:
die Kuppel ist komplett montiert, die
Kranhaken sind eingebaut. Auf dem Unterbau ist alles für die Kuppelmontage
vorbereitet. |
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Freitag, der 31.11.04: das Hochheben der Kuppel geschah
zusammen mit einer lokalen Firma. Der Kran war auf einem - mindesten 30 Jahre
alten - Magirus Deuz montiert. Nach Aussage des Fahrers und Kranführers -
Dusty - sollte die Kapazität ausreichend sein, um die Kuppel in die
erforderliche Höhe zu heben und auf den Laufrollen
abzusetzen.
"Alles wird gut", meinte Dusty |
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Freitag, der 31.11.04, gegen 10h30:
So einfach war es
dann doch nicht, die Torklappe mußte wieder demontiert werden und der
Ausleger des Krans bog sich beängstigend durch und die LAufrollen
hätten keine 10cm höher liegen dürfen ...
aber gegen 11
Uhr stand die Kuppel oben. Dusty grinste und meinte "alles gut". |
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Samstag, der 1.12.04:
Die schwere Stahlsäule
für die Montierungsaufnahme wird aufgestellt und grob ausgerichtet. In der
Nacht wird sie anhand von Referenzsternen grob im Azimut in Südrichtung
positioniert und anschließend mit Schwerlastdübeln im Fundament
verankert. |
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Sonntag, der 2.12.04:
Die GTO 1200 von Astro Physics
wird stückweise montiert, zuerst die Polachse ... |
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... dann die Deklinationsachse und die Gegengewichtsstange und zum
Schluss ... |
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... die Instrumentenmontageplatte.
Die Nacht von Sonntag
auf Montag, den 3.12.04:
die Polachse wird über das integrierte
Polsucherfernrohr bis auf einige Bogenminuten genau in Azimut und Polhöhe
ausgerichtet. |
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Dienstag, den 4.12.04:
die Teleskope werden montiert.
Es sind ein - auf optische Qualität selektiertes - Celestron 14, ein Zeiss
150 mm APQ und ein Zeiss AS 80/840mm.
Die Kombination wird in allen
Lagen ins Gleichgewicht gebracht. Mit Hilfe des Planeten Venus werden am
Taghimmel alle drei Teleskope parallel zueinander ausgerichtet. |
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Dienstag abend:
alles ist fertig und wir warten
... |
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... auf den Sonnenuntergang und ... |
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die Dämmerung.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch,
den 5.12.04. haben wir "FirstLight".
Das Sternbild Orion passiert
fast den Zenit. Angenehme Nachttemperaturen von über 20 Grad erwarten
uns. |
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FirstLight im Zeiss APQ.
5 Einzelbilder, je 30 Sekunden
belichtet, wurden addiert. Aufgenommen mit einer Canon 300d bei 400 ASA. Keine
Dunkelbildkorrektur, keine Flatfieldbilder und keine
Nachführkontrolle. |
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Mittwoch abend, 21:00 Uhr: nach erfolgreichem Aufbau,
Rückflug nach Deutschland. |
zu den
Schlüsselfertigen
Sternwarten
zu den
Infoseiten der 3.2 Meter
Kuppeln |