....NOCH MEHR KUNDENURTEILE ÜBER UNSERE PRODUKTE

 
....zum Crayford Okularauszug

"Habe gestern mit Ihrem 2" Newton-Crayford - Okularauszug zum ersten Mal mein 10" Discovery -richtig- scharf stellen können. Kein Shifting mehr, einfach nur absolut perfekt scharf. Unglaublich!
Ich bin wirklich sehr zufrieden! Das wollte ich nur mal loswerden...
Sascha Siekmann/Germering

 

...zur Paramount Montierung

zu den Paramount Montierungen

Near Earth Object (NEO) 2002 NY40



... letzte Nacht zog das Near Earth Object (NEO) 2002 NY40, der auch ein "Potential Hazardous Asteroid" (PHA) ist, in 1,4-facher Mondentfernung an der Erde vorbei.

Seine scheinbare Geschwindigkeit betrug mehr als 2 Bogensekunden pro Zeitsekunde, die Helligkeit etwa 9,8 mag.
Mit meiner Paramount Montierung GT IIOOS habe ich das Objekt mit C14 und SBIG ST-6B aufgenommen und bin dabei dem PHA mit Eigengeschwindigkeit gefolgt (mehrere Stunden lang).

Ein Ergebnis möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Es ist als Anlage 2002NY40.jpg beigefügt.

Technische Daten: C14 f=1946 mm, 20 Sekunden Belichtung, Aufnahmemitte 02/08/18 Zeit 00:42:42 UTC, Aufnahmeort Essen-Heisingen

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Mit freundlichen Grüßen


18.08.2002, Helmut Denzau

 

....zum Großfeldbinokular

... seit nunmehr knapp eineinhalb Jahren beobachte ich mit dem Großfeld-Bino. Die Wahrnehmungen sind mit diesem Gerät und dem beidäugigen Sehen sind wirklich überzeugend. Mit meinen Großfeldokularen von 19 bis 7 mm Brennweite und den beiden Paaren aus Iherer Okularserie (10 und 35 mm) ergeben sich bei meinen beiden Fernrohren absolut scharfe und kontrastreiche Bilder. Ein Einfluss des Binos auf Kontrast und Auflösung sind nicht feststellbar. Ich beobachte mit einem von W.Busch optisch verbesserten Fraunhofer 6'' f 8 von Synta und einem 12'' Newton f 5 oder f 13,5. Letzterer hat bei der langbrennweitigen Version eine Obstruktion von 16,5 % und einen sagenhaften Kontrast und ist ausgesprochen sensibel bezüglich der optischen Konfiguration und Justierung. Mit dem Bino und einem Pärchen eudiaskopischer 10 mm Okulare von Ihnen haben wir im Frühjahr sogar das Alpental mit Rille beobachtet und alle 4 Krater im Plato. Saturn zeigte die Cassini-Teilung messerscharf ganz durchlaufend, ebenso die Encke-Teilung in den Ansätzen sehr deutlich, die Atmosphäre Saturns in zarten Farben und die Farben des Jupiter waren kräftig und satt, die Bänder voller Wirbel und Details.

Auch Deep-Sky-Beobachtungen machen mit dem Bino große Freude. Mit 35 mm Eud. Okularen steht der Kugelsternhaufen M13 geradezu räumlich im All, planetarische Nebel und kleinere Galaxien scheinen zwischen den Feldsternen zu schweben.

Bei Beobachtungen mit dem Refraktor ist auffällig, dass der Farbfehler geringer zu werden scheint, wenn das Bino im Strahlengang ist. Mit den Baader- Mond und
Skyglow-Filtern bekommt der Mond selbst am Terminator fast eine kalkweiße Farbe mit leichter Gelbtönung und der violette Farbsaum wird recht klein und stört kaum noch. Bei
240fach ein traumhafter Anblick. Sonnenflecken und Granulation zeigen feines Detail, hier mit Grün- oder Gelbfilter und Baader-Sonnenfilterfolie.

Das Sehen ist mit dem Bino total entspannt, wenn man gelernt hat, die beiden Bilder zur Deckung zu bringen. Mir selbst ist das aus der Mikroskopie geläufig, Anfänger hatten
aber einige Schwierigkeiten damit.
Die Bilder erscheinen übrigens monokular kaum heller als im Bino. Das Gehirn setzt wohl die halben Lichtmengen, die auf beide Augen einfallen,
wieder zur nahezu gleichen Lichtmenge zusammen, als wenn man mit einem Okular beobachtet, und das bei voller Auflösung. Nur in Grenzbereichen der Deep-Sky-Astronomie erscheint mir das monokulare Sehen dem binokularen überlegen zu sein.

Durch die in der Regel auch in der f 5 Version nötige Zwischenschaltung eines Glaswegkorrektors am großen Newton sollte man bei großflächigen Objekten mit den 2''
Weitfeldokularen beobachten, hier erscheint mir die Benutzung des Binos wegen des zu geringen Gesichtsfeldes nicht geeignet zu sein. Aber dafür ist es ja eigentlich auch nicht gedacht.

Insgesamt ist das Großfeld - Bino die optische Investition der letzten Jahre bei mir, ich möchte es nicht mehr missen und verstehe nicht, wie ich so lange ohne beide Augen an
den Okularen Astronomie machen konnte.

Mit herzlichen Grüßen


Ihr Michael Korff-Karlewski


Erfahrungsbericht Großfeld-Binokular zusammen mit dem FFC


... seit über 20 Jahren trage ich eine Brille und das rechte Auge ist von Geburt mit einem Sehfehler behaftet, welcher sich darin äußert, daß ich mit dem rechten Auge so gut wie nicht lesen kann. Buchstaben oder Ziffern müssen relativ groß und genügenden Abstand zueinander haben. Durch ständiges Hin- und Herbewegen des Auges "taste" ich mich zur richtigen Deutung der Ziffern heran. Aus diesem Grund beobachtete ich am Teleskop stets mit dem linken Auge.

Das führte laut Aussage meines Brillenoptikers dazu, daß ich mein linkes Auge mit der Zeit so trainierte und meine Sehkraft auf diesem Auge auf bis zu 160% steigerte. Bedingt durch den Sehfehler auf dem rechten Auge, erreiche ich rechts nur etwa 50-60%. Neben einer recht hohen Kurzsichtigkeit auf beiden Augen habe ich überdies eine nicht unerhebliche Hornhautverkrümmung. Diese führte inzwischen dazu, daß eine entspannte Beobachtung am Teleskop nur mit Brille und langbrennweitigen Okularen möglich ist. Kurzbrennweitige Okulare mit kleiner Augenlinse kommen daher immer weniger in Frage.

In diesem Zusammenhang möchte ich meine ersten, positiven Erfahrungen mit dem FFC schildern. Dabei war das Bild (bei etwa gleicher Vergrößerung) bei Verwendung des FFC vor dem Großfeld-Bino und 25mm Eudiaskopischen Okularen auf den ersten Blick etwas heller und schärfer als bei Verwendung meines 4,8mm Nagler Okulars, welches ich bisher als "Planetenokular" benutzte. Aufgrund des Sehfehlers und des nicht so entspannten Beobachtens kam es jedoch visuell immer weniger zum Einsatz. Ich werde dieses Okular wahrscheinlich verkaufen und unter Einsatz des FFC ausschließlich Okulare mit größerer Augenlinse bzw. höherer Brennweite verwenden. Zur Zeit besitze ich je ein Paar eudiaskopische Okulare 15mm, 25mm sowie 30mm. Da ich bisher mein rechtes Auge "nur" als optischen Zusatz für das räumliche Sehen ansah, war ich mir lange unschlüssig, ob mir das binokulare Beobachten am Teleskop überhaupt etwas "bringen" würde. Letztlich sollte ich die Anschaffung nicht bereuen und im Nachhinein betrachtet, mußte mich eigentlich schon der Blick durch mein 10x50 Feldstecher überzeugt haben. Jetzt möchte ich gar nicht mehr monokular (1,25") beobachten und frage mich, warum ich mir statt immer mehr "Einzelokularen" nicht schon früher ein Bino zugelegt habe.

Ein wesentlicher Grund ist sicherlich der zu meinen bisherigen Teleskopen verhältnismäßig hohe Preis eines solchen Zubehörs, welches ohne Probleme fast die Hälfte des Wertes meines Teleskops ausmachte. Vor einigen Jahren war es außerdem noch erforderlich, den Tubus für ein Bino kürzen zu müssen, um den zusätzlichen Glasweg auzugleichen. Mit dem Einsatz Ihrer neuen Glaswegkorrektoren war es nun auch ohne möglich. Mit der Entscheidung, mir den Traum eines apochromatischen und dabei noch handlichen Refraktor zu erfüllen, bin ich in eine andere "Sphäre" aufgestiegen, sicherlich auch finanziell. Ich wollte keine Kompromisse mehr eingehen. Daher entschloß ich mich schon jetzt für die Anschaffung des Binokularansatzes. Der Starfire-Refraktor war zu der Zeit ja noch "in Arbeit". Erst am 6.April 2000 kam ich dazu, das Bino am Himmel zu testen. Da ich noch keine Bino-Paare besaß, lieh ich mir einige von einem Freund aus (er hat die gleichen) und fuhr an meinen astronomischen Stammplatz auf einer Hochebene nahe meines Wohnortes.

Der 2 Tage alte Mond sowie die Planeten Jupiter und Saturn am Binokular machten mich sprachlos. Das Bino machte aus meinem betagten 4 Zöller regelrecht ein neues Teleskop! Ich erkannte Details auf den Planeten, die ich vorher nicht "sehen" konnte. Aber erst der Mond, er schwebte gleichsam im Raum. Ein phantastischer Anblick. Jetzt wußte ich, daß sich die Anschaffung des Binos gelohnt hat! Der Anblick des Orionnebels war atemberaubend ! Konnte ich an diesem Abend das Trapez im Nebel monokular nur blickweise klar erkennen, war es binokular (bei ähnlicher Vergrößerung) sofort als solches erkennbar. Es waren, schon wie beim Mond mehr Details erkennbar, das Bild erscheint größer. Schließt man ein Auge, "schrumpft" das Gesichtsfeld des offenen Auges scheinbar zusammen. Die ersten Sonnenbeobachtungen im Mai 2000 binokular am Herschelprisma im Zusammenspiel mit dem 2,6x GK faszinierten. So detailiert habe ich die Flecken und vor allem die Granulation vorher noch nie gesehen. Der Blick durch den Starfire ist noch einmal um Klassen besser. Exemplare meiner ersten Sonnenfotos habe ich beigefügt. Der Sehgewinn und das entspannte Beobachten auch über längere Zeit (ich sitze beruflich viel am Computer) ist für mich ein wesentlicher Grund, auch schon einmal bei mäßigem Seeing auf Beobachtungstour zu gehen.

Am 22. Mai 2001 hatte ich noch eimal die Gelegenheit einen äußerst erfolgreichen Beobachtungsabend zu verbringen. Zwischen 21.45 und 03.30 Uhr habe ich mehr als 60 Messier und NGC-Objekte beobachten können. Besonders imposant nach Mitternacht (da zenitnah) waren dabei der Ring- und Hantelnebel sowie M 13 im Bino nebst FFC zu bestaunen. Das Bild war gestochen scharf und man merkte gar nicht, daß eine brennweitenverlängernde Optik "zwischengeschaltet" war, zumindest visuell nicht. Das FFC direkt am T2 Zenitprisma vor dem Bino mit ca. 4,4x Verlängerung ist gerade zu ideal für den "kurzen" Starfire". Mittels der 30er Okulare ergibt sich z.B. eine Vergrößerung von ca. 123fach. Auch eine maßvolle Verlängerung des Projektionsabstands zeigte keine sichtbaren Qualitätseinbußen.

Jens Leich, 51645 Gummersbach

 


.....zum Nexstar GT 114

... am gestrigen Samstag hatte ich auf der Sternwarte das First Light mit dem NexStar. Leider musste ich noch auf den Batteriepack als Stromquelle zurückgreifen, da meine Bestellung mit dem Adapter noch nicht eingetroffen ist.

Hier meine Eindrücke:

Das NexStar 114 GT ist leicht und sehr transportabel. Das perfekte Reiseteleskop, welches ich gerade für diesen Zweck erworben habe. In wenigen Sekunden ist die Einarmgabel vom Stativ abgeschraubt und ebenso schnell wieder aufgesetzt. Wer möchte, kann mit einer einzigen Schraube auch noch den Tubus aus der Montierung lösen.

Die Vorbereitungen für eine Beobachtung sind sehr schnell abgeschlossen. Nach dem das Stativ mittels einer kleinen Wasserwaage waagerecht aufgestellt ist, habe ich die Einarmgabel (hier noch ohne Tubus) aufgesetzt. Dies erfolgt bereits mit grober Nordausrichtung. Mit eben erwähnter Wasserwaage kontrolliere ich die waagerechte Ausrichtung der Tubushalterung als wichtiges Kriterium für das spätere Alignment. Zum Abschluß der Vorbereitungen setze ich den Tubus in die Halterung ein.

Sobald Polaris sichtbar wird, kann der Tubus endgültig nach Norden ausgerichtet werden. Hiermit und mit der waagerechten Aufstellung hat das Alignment begonnen. Nach der Eingabe von Ortskoordinaten, Datum und Zeit werden zwei Referenzsterne automatisch angefahren, die im Okular zu zentrieren sind. Werden diese Schritte sorgfältig durchgeführt, was nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, kann bereits die in der Handbox integrierte GoTo-Funktionalität genutzt werden. Diese arbeitet mit einer für diese Preisklasse zufriedenstellenden Genauigkeit. Natürlich sollte man, wie auch bei anderen Systemen, nach einem größeren Schwenk die Justierung an einem helleren Objekt optimieren.

Mein erstes Objekt für diesen Abend war der immer noch dominante Jupiter. Neben den obligatorischen Monden waren deutlich mehrere Bänder auf der Planetenoberfläche zu erkennen. Als nächste wurde Saturn angefahren, welcher bereits mit geringer Vergrößerung (40x) gut in Planet und Ring zu trennen war. Die Abbildung bei beiden Planeten war sauber und randscharf.

Als Vertreter der Deep Sky-Objekte dienten an diesem Abend offene Sternhaufen wie die Plejaden und M 44, die beide aufgrund des großen Gesichtsfeldes herrlich anzusehen waren. Die Sternabbildung war punktförmig. Als weiteres Highlight wurde ein Blick auf M 42 geworfen, dessen Flächigkeit hier schön zur Geltung kam.

Den Abschluß machte der Komet Ikeya-Zang. Hier zahlte sich wieder das große Gesichtsfeld aus, welches mir gleichzeitig den Kometenkopf und große Teile des Schweifes in einer gemeinsamen Ansicht darbot.

Da zum Beobachtungszeitpunkt Führungen in der Sternwart stattfanden, konnten sich auch Besucher von der Leistungsfähigkeit dieses Gerätes überzeugen. Leider machten die niedrigen Temperaturen den Batterien zu schaffen, so daß es im Laufe der Beobachtungsnacht immer schwieriger wurde, das Teleskop mit den Motoren zu schwenken. Hier ist ein stärkerer Akku-Pack bzw. ein Anschluß an eine Autobatterie oder besser noch an das Stromnetz ratsam.

Fazit: Mit dem NexStar 114 GT erhält man ein leichtes und transportables Gerät, welches immer und überall einsatzbereit ist. Die Leichtigkeit des Aufbaus, die Einfachheit des Alignments und die in der Handbox fest einprogrammierten Objekte machen das Gerät auch für Einsteiger interessant. Einzig die unzureichende Stromversorgung durch das Standard-Batteriepack trübt das Gesamtbild.


Uwe Dillschneider
Sternwarte Peterberg
im April 2002

 



.....zum Celestron NexStar 11 GPS

einen Test- und Erfahrungsbericht zum Celestron NexStar 11 GPS können Sie hier als pdf-file herunterladen.

... bei ausgekühltem NexStar C11 hatte ich mir heute früh um 04.00 Uhr den Saturn
erst mit 155-fach, oder einem 18 mm Radian - dann mit 280-fach, oder einem 10 mm Radian- und zuletzt mit 466-fach, oder einem 6 mm Radian-Okular betrachtet. Außer, daß das Bild dunkler wurde, war selbst bei der hohen Vergrößerung das Bild noch deutlich und scharf. Ich war sehr begeistert.

Starker Tau beendete aber bald das Vergnügen und so "reinigte" ich die Schmittplatte hernach mit Preßluft in warmer Umgebung.

Fazit: Bei optimaler Einstellung ist das NexStar eine äußerst leistungsstarke
Angelegenheit! Toll !

Ich bin wirklich begeistert von diesem Teleskop: es ist die optische Leistung, die ich von einem SC gar nicht erwartet hätte!!! Ich hatte vorher ein 10-Zoll Meade, und da habe ich die Cassini-Teilung als graue Linie andeutungsweise gesehen.

Und hier ist es möglich, bis 466-fach die Cassini-Teilung kantenscharf zu sehen - ein Traum ! Natürlich muß man berücksichtigen, daß das Gerät erst senkrecht ausgekühlt
sein muß !!! Und natürlich exakt justiert. Die Restfehler, die ich in Autokollimation sehe, spielen offensichtlich keine Rolle mehr! (Ganz leichten Astigmatismus)

Und das zweite starke Argument ist die Elektronik, die es einem leicht macht, etwas zu finden!

Herzliche Grüße

Wolfgang Rohr

 

.....zum Fluorid Flatfield Converter (FFC)

... nachdem ich mit meinem neuen 8"/F5 Newton nach langem Warten auf gutes Seeing nun einige CCD - Planetenbilder machen konnte, möchte ich über den dafür zur Brennweitenverlängerung benutzten Baader Fluorit Flatfield Converter einige Bemerkungen machen.

"Dieses Teil ist einfach Spitze", wenn man auf Grund kurzer Brennweiten für CCD - Bilder ein Projektionsokular oder eine Barlow braucht, ist der Einsatz eines Baader FFC mit Abstand die beste Möglichkeit.

Trotz des erheblichen Anschaffungspreises (wobei gute Barlows auch nicht gerade wenig kosten) ist die dafür erhaltene Leistung überragend.

Oben eine Aufnahme mit dem Baader FFC in 5facher Vergrösserung (Projektionsabstand 200 mm) erhaltenes CCD - Bild vom Jupiter ( 05.01.2003 03.50 MEZ 8"/F5 Newton, 5 x Baader FFC, Phillips 740K).

Durch die Nutzung des FFC als Barlow zusammen mit eudiaskopischen Okularen von 10 und 20 mm habe ich außerdem die Möglichkeit beliebige Vergrößerungen bis hin zu 500x bei meinem Newton, trotz der kurzen Brennweite, zu nutzen. Die erreichte Abbildungsqualität ist dabei fantastisch.

Mit freundlichen Grüßen

Lothar Bluhm, Berlin


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... schon seit Jahren bin ich treuer "Baader"-Kunde und habe die hervorragenden optischen Systeme sowie die Adaptionsvielfalt der mechanischen Konstruktionen schätzen gelernt. Insbesondere bei der Planeten- und Mondfotografie macht sich das kombinationsfähige Astro-T2-System und der FFC sehr bezahlt. Lange Zeit hatte ich mit Okularprojektion gearbeitet, doch als ich auf den FFC aufmerksam wurde und erste Erfahrungen mit diesem Projektiv sammeln konnte, war ich sehr angenehm überrascht. Die optische Güte und das Auflösungsvermögen übertrifft deutlich herkömmliche Barlowlinsen und gute Okulare. Somit wird auch die Okularprojektion durch dieses System erfolgreich ersetzt. Auch die Flexibilität des FFC von 3x bis 8x ist einzigartig und ziemlich schnell lässt sich mit Zwischenringen die Vergrößerung ändern. Während der Marsopposition 2003 konnte ich die Qualität des FFC unter Beweis stellen. In Namibia auf der Farm Hakos (Internationale Amateursternwarte e.V.) arbeitete ich an einem C14 + FFC in Verbindung mit einer ToUcam Pro.
Weitere Spitzenbilder von Sebastian Voltmer mit Baader Ausrüstung finden Sie hier
 
Schon in den Rohaufnahmen waren zahlreiche Details auf Mars zu erkennen, die ich so noch nie gesehen hatte. Natürlich war es auch dem hervorragenden Seeing zu verdanken, daß ich die Güte der optischen Systeme wirklich ausschöpfen konnte. Unumgänglich für die Schärfe der Aufnahmen war allerdings auch das Baader UV/IR-blocking-Filter, das die bekannten blauen oder roten Säume verhindert. Sogar visuell erzeugt dieses Filter einen höheren Kontrast. Auch das IR-Passfilter war zur Marsopposition 2003 voll im Trend; beim Aufnehmen im Infraroten wird das Licht durch die Luftunruhe tatsächlich weniger abgelenkt als im sichtbaren Spektralbereich. Mit der I-RGB-Technik konnte ich damit auch noch nach meinem Namibiaaufenthalt scharfe Aufnahmen erzielen vielen Dank!

Mit sternfreundlichen Grüßen
Sebastian Voltmer

Bilddaten:
  • 130'er Zeiss APQ auf CNC400 + Baader Stativ
  • Baader FFC mit Projektion (ca. 8x)
  • IR-Filter und Philip ToU Cam, ca. 10s AVI
  • Matching und Addition mit Registax, leichte Hochpassfilterung und Helligkeitsabgleich mit Uranos
  • Aufnahmeort: Teneriffa, 28.8.2003
Bei der Beobachtung und der Fotografie von Planeten kommt es sehr auf die Leistungsfähigkeit und Qualität der einzelnen Instrument-Komponenten an. Das Ergebnis wird u.a. entscheidend beeinflusst vom Design, der Auswahl der Materialien, der Qualität der optischen Oberflächen sowie von Maßnahmen zur Unterdrückung des Streulichtes. Selbst kleine Optiken können auf diese Weise sehr zufrieden stellende Resultate liefern. Vor ca. zwei Jahren erprobte ich erstmals den Fluorit-Flatfield-Converter von Baader und war sehr positiv überrascht. An meinem 130'er APQ erzielte ich mit dem Baader-FFC einen besseren Kontrast und eine höhere Auflösung als mit herkömmlichen Barlowlinsen guter Qualität.

Für Planetenaufnahmen nutzte ich das dazugehörige Projektionssystem mit bis zu ca. 8-facher Nachvergrößerung. Es ergibt sich zwar dadurch eine relativ große Baulänge, auch der Preis erscheint hoch. Doch bezogen auf die Qualität der Ausführung und den damit erzielbaren Gewinn ist es eine lohnende Investition. Während der Marsopposition 2003 machte ich einige Aufnahmen, u. a. mit dem 130'er APQ und dem FFC in Projektion. Für die relativ kleine Optik können sich meiner Meinung nach die Aufnahmen sehen lassen!?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Harald Michaelis

 
... und ein weiteres Leistungsbeispiel für das FFC. 6 Jupiteraufnahmen vom 23.01.2004, aufgenommen von M. Rietze mit einem 250 mm Maksutov von Astro Physics und einer Philips TouCam Pro.

 

.....Montierung 600 von Astro Physics
und Starfire 155 / f7,1

... am Anfang meiner himmlischen Beziehungen standen ein Zeiss-Fernglas 6x30, das ich als Kind besaß, und der Refraktor, und zwar das vertikale Sonnenteleskop des Observatoriums auf der Kanzelhöhe, wo ich den entscheidenden Funken übertragen bekam. Das war vor mehr als 40 Jahren. Dann kam mein erstes eigenes Linsenfernrohr, es war winzig, öffnete mir aber vom Großstadtfensterbrett eine neue Welt. Während der Studentenzeit hatte es schon eine Öffnung von 60mm und eine höchst simple parallaktische Montierung. Dies alles auf drei wackeligen Holzbeinen. Aber durch abenteuerliches Improvisieren gelangen händisch nachgeführte Langzeitbelichtungen sowie scharfe Bilder vom Merkurdurchgang im Mai 1970.

Dann der große Sprung: der berühmte Manfred Wachter baute mir einen 5-Zöller mit halbapochromatischer Lichtenknecker-Optik 1:12. Die schwere Montierung hatte bereits einen Synchronmotor, also eine richtige Nachführung. Das war vor 31 Jahren. Und bis zum Herbst 2001 habe ich damit unzählige faszinierende Stunden erlebt. Da das Instrument eigentlich nicht mehr transportabel war, wurde es bald in einer Klappdachhütte aufgestellt, einer bis heute funktionierenden Konstruktion kluger Zimmerleute. Beobachtungsobjekte waren neben den klassischen Zielen für einen Refraktor immer wieder Veränderliche, obwohl man mir riet, dafür doch mit größerer Öffnung, also mit einer Spiegeloptik zu arbeiten. Parallel dazu konnte ich an der Uni-Sternwarte in Wien mit dem Großen (27") und dem Alvan Clark-Refraktor (12") beobachten - schon wieder Linsenfernrohre. Der Gründer des dort tätigen Amateurteams, Gerhard Klement, meinte zu mir: "Du wirst immer wieder beim Refraktor landen..." Nun, ich kaufte mir ein C8, weil die Steuerung meiner Refraktormontierung für den Einsatz des mittlerweile erstandenen Photometers zu unpräzise war. Fürs visuelle Beobachten stieg ich dennoch lieber in die Hütte zu meinem Zweilinser.

Freilich träumte ich längst von einem Refraktor mit größerer Öffnung, der zumindest in Grenzen transportierbar wäre und auch in meine Hütte passen müßte, weil ja mittlerweile "schnellere" Öffnungsverhältnisse üblich geworden waren. Wenn überhaupt, dann müßte es - das feinste auf dem Markt sein. Zeiss hatte die Produktion nach kurzer Blüte bald eingestellt, Reststücke oder gar nur Objektive waren extrem teuer. Was also wäre mit Roland Christens legendären Optiken ? Thomas Baader verwies zunächst auf die enormen Lieferzeiten, doch war dann durch einen Glücksfall ein Kauf möglich - Wartezeit: etwa 6 bis 12 Monate. Gut, ich fuhr zu ihm, und wir waren schnell einig. Die 600-er Montierung, das Bino, der FFC, das große Prisma, das Baader-Stativ etc. etc. - alles fein aufgeschrieben und jederzeit zu haben - bis auf den Refraktor. Die Zeit vom Herbst 2000 bis zum Herbst 2001 stellte meine Geduld auf eine harte Probe. Ich kaufte das Bino und lernte damit umzugehen am C8 und an meinem 4"-Fluorit- Apo (ach ja, schon wieder ein Refraktor). Dann, Anfang November 2001 der Anruf, warum ich denn meinen Starfire nicht abholen käme - es sollte 3 weitere qualvolle Wochen dauern, bis ich von Wien loskam.

Schließlich trug ich ihn wie ein Baby in seinem Kasten behutsam zum Auto, die Montierung dazu und ein letztes Exemplar der wunderschönen Zeiss-Säule, die in der Baader-Werkstatt mit großer Umsicht für die Maße meiner Sternwarte gekürzt worden war - und das anläßlich des Abholens unter extremem Zeitdruck. Die Erfüllung der eigentlichen Refraktor-Liebes-Geschichte wurde zunächst durch das Wetter vereitelt. Aber dann, first light: Mond im Bino hinter Wolken, aber leidlich ruhig. Der vertraute Jupiter, schlagartig als neuer Anblick - nahezu vergleichbar mit jenem im 12"-Refraktor der Uni. Dann mehrere weniger enthusiastische Abende, an denen es galt, mit all dem Neuen umgehen zu lernen. Die Montierung mit ihren genauen GOTO-Funktionen bereitete mir zunächst einige Schwierigkeiten, doch dann gelang mir mit Hilfe des calibration mode sehr bald die präzise Aufstellung (ich hatte Glück und konnte mir das zeitraubende "Scheinern" ersparen). Heute sind die Sterne im Photometer oder im CCD-Bild wie angenagelt, und die Positionierung des Teleskops ist kein Problem, seitdem ich alle Kabel verstaut und begriffen hatte, daß man die Klemmen am besten nicht berührt. Die Montierung "vergißt" auch nach Wochen des Stillstands nichts. Und das Bild im Fernrohr ? Ich bin kein professioneller Tester, dafür ein Praktiker, der schon durch sehr viele Optiken geschaut hat, und zielgerichtet beobachten oder messen möchte. Aber da waren einfach keine Farbränder zu sehen, und die Beugungsbilder bei großer Vergrößerung schienen einem Musterbuch mit Idealdarstellungen entnommen zu sein, intra- wie extrafokal. Saturn und Jupiter brachten erste Besucher völlig zum Verstummen, der Mond ebenfalls; und Venus, Merkur im Dämmerlicht oder bei Tageshelle aufzusuchen, pardon, per Knopfdruck einzustellen, war für mich eine neue Dimension des Astronomie-Erlebens. Ebenso die bisher nicht gekannte Auflösung der Sonne im Weißlicht mit Baader-Folie. Das Bino ermöglicht zudem, sowohl über die Sonne wie den Mond förmlich im Tiefflug zu schweben.

Mein Kundenurteil? Der Starfire 155mm/f 7,1 ist das beste und angenehmste Teleskop, das ich je benützt habe. Die Montierung 600 von Astro Physics ist für diesen Refraktor genau richtig, ihre Präzision wie gleichermaßen Stabilität verschaffen mir mehr Beobachtungszeit, weil ich nichts mehr suchen muß.
Mein Rat ? Geduldig sparen und das beste kaufen, das zu haben ist.
Refraktoren üben auf mich eine magische Anziehung aus. Daß ich sie bevorzuge, liegt aber vor allem daran, daß ich neben photometrischen Messungen und Überwachungsaufnahmen mit der CCD-Kamera so gern zwischendurch einfach in den Himmel schaue, den Mond erkunde oder den Großen Roten (zur Zeit eher weißen) Fleck suche. Die wirklich großartige Auflösung meines Lieblings und seine Lichtstärke haben mich dazu gebracht, meine Beobachtungsplanung ganz auf dieses Fernrohr auszurichten.
Der Aufstellungsort: an der Donau in der Nähe Wiens.

Beste Grüße,
P. Sterzinger im November 2002

 

 

 

.....zum Microfasertuch und zur
Reinigungsflüssigkeit
"Optical Wonder"


Das Microfasertuch und die Reinigungsflüssigkeit funktionieren
gigantisch - hätte ich nicht erwartet!
Jürgen Banisch


Nach gesunder allgemeiner Skepsis gegenüber Reinigungsmitteln (versucht habe ich Vieles, bin langjähriger Fotograf) konnte mich ihre Optical Wonder Reinigungsflüssigkeit absolut überzeugen! Das konnte ich von keinem Produkt zuvor so uneingeschränkt sagen! Es ist das effektivste Mittel, das ich bisher eingesetzt habe. Ich kann Ihr Optical Wonder in Verbindung mit Ihrem Mikrofaser-Tuch nur empfehlen.
Herzliche Grüße Dipl.-Ing. Heiko Jaensch

 


 

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Email an die Firma Baader