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| BAADER AstroSolar
Sonnenfilterfolie und Turbo Film Zum Patent angemeldet in 19 Europäischen Ländern/ Reg.- Nr.: 99101807.8 Interferometrische Messergebnisse |
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Tipps + Tricks zur Beobachtung der Sonne NEU: pdf-file mit Anleitung zur planoptischen Montage der AstroSolar -Sonnenfilterfolie |
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| Laserinterferometrische Wellenfrontvermessung an den Astrofolien
von Baader Planetarium Über den Einsatz von Folien zur Sonnenbeobachtung existieren wahrscheinlich die verschiedensten Meinungen und Erfahrungen. Bis jetzt sind uns jedoch keine Berichte über Untersuchungen solcher Folien in Optiklabors bekannt. Um so interessanter war deshalb die interferometrische Vermessung der neuen Beobachtungsfolien AstroSolarTM und Turbo FilmTM von Baader Planetarium. Das Messverfahren Um den Einsatz vor einem Teleskop im Prüfaufbau zu simulieren, wurden unbeschichtete Originalfolien im parallelen Strahlengang zwischen zwei hochgenauen Referenzflächen aufgehängt und in Transmission vermessen. Der Einfluss der Folienmuster auf das Prüfstrahlenbündel wurde mit einem Zygo-Laserinterferometer bei der Prüfwellenlänge lambda = 632,8 nm bestimmt. Neben den Interferogrammen (erste Bildreihe) wurden die Wellenfrontabweichungen graphisch in Höhenkarten (dritte Bildreihe) dargestellt. Weiterhin wurden die Punktbildverwaschungsfunktionen (PSF) berechnet und dargestellt (zweite Bildreihe). Sie entsprechen der Abbildung eines Sterns im Teleskopfokus. Aus den Wellenfrontabweichungen wurden die Qualitätskriterien PV- und RMS-Wert sowie Strehlsche Definitionshelligkeit ermittelt. Bewertung der Folien als "optische Fenster"
Die beiden Muster von Baader Planetarium erreichen über den Prüfdurchmesser von ca. 100 mm in allen Kriterien die Beugungsgrenze. In den Ergebnissen für RMS-Wert und Definitionshelligkeit sind sie sogar besser als so manches Amateurteleskop. Das Muster aus Mylar deformierte die Wellenfront des Prüfstrahlenbündels trotz faltenfreier und unverspannter Aufhängung deutlich stärker als es für beugungsbegrenzte Optik zulässig ist. Die Testergebnisse zeigen, dass sich die Folien von Baader Planetarium sehr gut für optische Anwendungen eignen. Wahrscheinlich sind sie so manchem "Billigsonnenfilter" aus Glas weit überlegen. Die durchgeführten Versuche verdeutlichen auch, dass die Messergebnisse stark davon abhängig sind, wie die Folien aufgehängt oder gespannt werden. Bei der Herstellung eines Sonnenfilters aus AstroSolarTM, sollte man unbedingt Falten und Spannungen in der Folie vermeiden, weil diese sofort die Wellenfront eines durchgehenden Strahlenbündels deformieren und damit die Abbildungseigenschaften verschlechtern würden. Peter Rucks Anschrift: Paul Pleiger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Geschäftsbereich Laseroptik Dipl.-Phys. Peter Rucks Im Hammertal 51 D-58456 Witten |
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