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| Das Fabry Pérot Interferometer Die Graphik unten zeigt - ebenfalls schematisch - das Fabry Pérot Etalon etwas detaillierter. Das Licht der Sonne kommt von rechts, angedeutet durch das Spektrum. Es folgt das erste Filter, welches die H-alpha Linie - noch sehr breitbandig - vorausfiltert. Danach trifft das Licht das Fabry Pérot Element. |
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| Das Fabry Pérot Etalon besteht aus zwei
parallel angeordneten teildurchlässigen Glasplatten oder Etalons
(spezielle Kunststoffe) mit einer dazwischen liegenden Luftschicht.
Lichtstrahlen werden in dem Luftspalt an den einander zugekehrten
Glasflächen vielfach reflektiert. Nach Austritt aus der der Lichtquelle
abgewandten Glasplatte interferieren die zahlreichen Teilstrahlenbündel
und löschen sich dabei aus. Übrig bleibt - je nach Konstruktion und Abmessungen des Etalons - die H-alpha Linie mit einigen Nebenmaxima, die das letzte Filter (angedeutet durch den senkrechten roten Balken) wegfiltert. Durch Wahl der Dicke des Luftspaltes und der Etalons kann man beliebige Linien aus dem Spektrum herausfiltern. Die Halbwertsbreiten (die Enge der Filterung), die mit solchen Filtern erreicht werden liegen je nach Aufwand und Konstruktion bis hinunter zu 0.2 Å (0.02 Nanometer). |
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| Das Telezentrische System besteht aus zwei Teilen,
einem aufweitendem Element (Barlowlinse) und einem anschließendem
Element, welches den paralleln Strahlengang erzeugt. Telezentrische Systeme
werden von BAADER mit zwei- und vierfacher Brennweitenverlängerung
geliefert. Ein weiteres letztes optisches Element zur erfolgreichen H-alpha Beobachtung ist notwendig, das sogenannte ERF (energy reflection filter) Filter. Wozu es gebraucht wird zeigt untenstehende Graphik. |
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| Das auf das Teleskop einfallende Sonnenlicht besteht
ja nicht nur aus dem sichtbaren Bereich, der hier weiß eingerahmt ist,
sondern auch aus den nicht sichtbaren Strahlunsbereichen, dem Infraroten
(Wärmestrahlung) - und dem Ultravioletten Bereich. Beide sind sehr
energiereich und deshalb gefährlich. Das ERF Filter besteht im Grunde aus einem einfachen roten Kantenfilter (z.B. Schott RG 630). Dieses filtert ja schon den UV Bereich heraus, aber der Infrarot Anteil passiert ein solches Filter ungedämpft. Deshalb MUSS es zusätzlich mit einer Infrarot-Sperrschicht bedampft werden. Vor dem Objektiv montiert, verhindert es eine unzulässige Aufheizung von Teleskop und speziell des Fabry Pérot Etalons, welches durch zu hohe Temperatureinstrahlung zum einen aus der H-alpha Linie geschoben wird, zum anderen auf Dauer unrettbar zerstört wird. Viele Amateure haben sich in den 80er Jahren Ihre DayStar-Filter zerstört, weil sie glaubten, ein einfaches Rotfilter vor der Lichteintrittsöffnung des Teleskops täte es auch! Es erübrigt sich zu erwähnen, dass das ERF-Filter, da es vor dem Objektiv montiert wird, perfekt planparallel gefertigt sein muss, um einer Bildverschlechterung entgegen zu wirken. |
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