Die Fotografie der Photosphäre
EINLEITUNG
Zahlreiche Amateurastronomen beobachten visuell oder zeichnerisch die Sonne und
sind dabei oft unermüdlich in ihrem Eifer. Die Sonnenfotografie wird
dagegen schon eher vernachlässigt, oft aus Unkenntnis der technischen
Möglichkeiten oder aus Scheu vor dem Vergleich mit anderen Amateuren. So
werden doch immer nur die besten Fotos veröffentlicht und wer kann dabei
schon mithalten (diese Einstellung hat sich mit den Internet - Gott sei Dank -
gründlich geändert). Dieser Abschnitt soll dazu ermutigen
auch das Arbeitsgebiet der Sonnenfotografie intensiver zu nutzen. Dazu werden
grundlegende Methoden genannt, um dem Anfänger den Einstieg zu erleichtern
und über vermeidbare Pannen hinwegzuhelfen. Auch die Autoren haben einmal
mit der Sonnenfotografie begonnen und dabei mit falschen Instrumenten und
falschem Film Erfahrungen gesammelt. Allerdings soll nicht
verschwiegen werden, dass die Sonnenfotografie ein schwieriges Arbeitsgebiet
ist. Die Vorstellung hin und wieder zu fotografieren und dabei exzellente
Bilder zu erhalten muss aufgegeben werden. Es gehört sehr viel Ausdauer
und Training dazu, bis ein gleichmässig guter Standard erreicht wird.
Dabei gilt zu beachten, dass die eigene Technik immer wieder kritisch beurteilt
werden muß. Die Fragen wie der Beobachtungsplatz verbessert werden kann
oder welche Tages - und Jahreszeiten
am günstigsten sind, müssen ausprobiert werden.
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| Große, komplexe Sonnenfleckengruppe in der Nähe des
Sonnenrandes. Aufnahme am 24.4.1988 mit einem 150 mm Refraktor in
Okularprojektion auf Kodak TP 2415, © 2001, W. Paech |
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